O’Neill will mit all seinen Aktivitäten dazu beitragen, dass unsere Welt ein nachhaltigerer Ort wird. Wir stellen eine breite Auswahl nachhaltiger Produkte her und sind für den Planeten mitverantwortlich. Wir verbessern stetig unsere Abläufe und fördern gerechte Arbeitsbedingungen in unserer Lieferkette. Wir glauben daran, dass wir die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter nur in Zusammenarbeit mit unseren Partnern und externen Interessengruppen verbessern können. Daher arbeiten wir eng mit Amfori, Modint, den Partnern des Dutch Agreement on Sustainable Garments and Textile (AGT) und dem Transition Accord zusammen.

O’Neill Europe B.V. ist seit 2009 Mitglied der Amfori Business Social Compliance Initiative (BSCI). Ihre Mission ist es, jedes der Mitglieder in die Lage zu versetzen, den menschlichen Wohlstand zu steigern, natürliche Ressourcen verantwortungsbewusst zu nutzen und den offenen Handel weltweit voranzutreiben. Dies sind große Herausforderungen, die wir zusammen angehen müssen. Gemeinsam können wir in großem Umfang positive Veränderungen herbeiführen und forcieren. Der Verhaltenskodex der BSCI basiert auf den wichtigsten internationalen Arbeitsnormen zum Schutz der Arbeitnehmerrechte, z. B. den Übereinkommen der International Labour Organization (ILO) und anderen wichtigen Bekanntmachungen der Vereinten Nationen, den OECD-Leitlinien für multinationale Unternehmen sowie dem UN Global Compact. Die meisten unserer Fabriken sind nach dem Verifizierungssystem der BSCI geprüft, andere nach den SA8000-, WRAP- oder SEDEX-Systemen.

Bangladesh Transition Accord

O’Neill Europe bekennt sich zur Fortsetzung des Transition Accords in Bangladesch.



Im Jahr 2018 hat O’Neill Europe das Bangladesh Transition Agreement unterzeichnet. Es hat das Ziel, den Gebäude- und Brandschutz in Bangladesch weiter zu verbessern. In den letzten fünf Jahren hat sich die Situation beim Gebäude- und Brandschutz in Bangladeschs Bekleidungssektor erheblich verbessert. Außerdem wurden Millionen von Bangladeschern hinsichtlich ihres Rechts auf sichere Arbeit geschult. Wir begrüßen die gemeinsame Arbeit der Unterzeichner des Bangladesh Accords und unterstützen uneingeschränkt das Ziel, diese Arbeit fortzusetzen.

Wir stehen zu unserer neuen Verpflichtung im Rahmen des Transition Accords, die Arbeit der ersten Vereinbarung abzuschließen. Wir unterstützen aber auch die Remediation Coordination Cell (RCC). Dieses Gremium der Regierung von Bangladesch wird sich auf die Verwaltung des Sanierungsprozesses für Bekleidungsfabriken konzentrieren und sich in die Lage bringen, die Aufgaben des Accords professionell zu übernehmen. Wir wollen den Transition Accord nicht verlassen, bevor eine sichere und verantwortungsvolle Übergabe an eine fachkundige nationale Behörde gewährleistet ist. Wir sind uns der Hürden durchaus bewusst, die alle Beteiligten zu überwinden haben, während die Verhandlungen über die schrittweise Übertragung von Verantwortlichkeiten an die Regierung von Bangladesch laufen. Wir vertrauen auf die Arbeit des Accord Steering Committee, der Regierung von Bangladesch und der ILO sowie auf den guten Willen aller beteiligten Parteien, mit denen wir uns ständig abstimmen. Wir hoffen, dass die Verhandlungen zu einer optimalen Lösung für die Sicherheit der Arbeitnehmer führen werden.

Wir sind uns jedoch bewusst, dass es immer noch die Möglichkeit gibt, dass der Accord nicht verlängert und somit in dem Land nicht weiter in Kraft bleiben wird. Im Falle eines Abbruchs des Transition Accords müssen die beteiligten Parteien ihre Maßnahmen überdenken. Wir sind darauf vorbereitet, uns diesen Bemühungen anzuschließen. Als Marke hoffen wir, dass die Übergabe der Arbeit des Transition Accords an die bengalische Regierung erfolgreich sein wird. Wir versichern hiermit, dass wir weiterhin am Transition Accord teilnehmen werden und das Ziel haben, die nächste Laufzeit von drei Jahren zu erfüllen.

Ein CSR-Bericht über die Fortschritte bei unseren Nachhaltigkeitszielen wird Mitte dieses Jahres folgen.